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Stoppt Aurora!

Im September nahm das schwedische Militär an den größten Kriegsspielen teil, die seit Jahrzehnten in dem Land abgehalten wurden. Tausende von schwedischen Soldat*innen und Soldat*innen von Nato-Ländern wie USA, Finnland, Frankreich, Estland, Litauen, Norwegen und Dänemark nahmen teil.

Diese Woche finden Aktionen in Brüssel gegen den NATO-Gipfel statt. Am Montag, dem 23.5., hat eine Gruppe von Friedensaktivist*innen die Büros der Europäischen Kommission besetzt. Mit ihrer Aktion wandten sie sich dagegen, dass die EU ein militärisches Forschungsprogramm startet, das von der Rüstungsindustrie durchgeführt werden soll. Die Aktivist*innen stellten Zelte auf und waren den ganzen Morgen über da.

Hier geht es zu einem Video der Aktion.

 

Während des NATO-Manövers Trident Juncture 2015 wird die Allianz Militärinterventionen im Norden Afrikas üben

US-Marines trainieren in der Sierra del Retin, Barbate

Die NATO-Übung Trident Juncture 2015 wird im Oktober und Anfang November 2015 in Italien, Portugal und dem spanischen Staat stattfinden. Nach verschiedenen Quellen handelt es sich dabei um “die größte Übung der NATO seit Ende des Kalten Krieges”1, “die größte von der Allianz seit 2002 durchgeführte Übung” (…) und “die wichtigste Übung der Allianz in 2015”2, oder um “den größten Einsatz der Allianz seit mehr als einem Jahrzehnt”3. Die Übung besteht aus zwei klar unterschiedenen Phasen, einer Kommando-Übung (Command Post Exercise – CPX, 3.-16. Oktober) und einer realen Aktionsphase (Live Exercise, LIVEX, 21. Oktober-6. November).

Die NATO wurde vorgeblich gegründet, um den „freien“ Westen gegen sowjetische Expansionsbestrebungen zu verteidigen. Warum dann hat sich die NATO nicht aufgelöst, als die Sowjetunion zerfiel und der Warschauer Pakt sich auflöste? Die Erklärung ist einfach: weil sie das wichtigste Instrument zur Koordination westlicher Militärstrategie geworden war. Was folgt ist ein Aufruf an FriedensaktivistInnen, damit wir uns selbst dazu verpflichten, der Forderung zur Auflösung der NATO Gewicht zu verschaffen.

Direkte gewaltfreie Aktionen gegen Militarismus überall in Europa

Das Europäische Antimilitaristische Netzwerk ist keine statische Einheit, sondern ein flexibles Netzwerk antimilitaristischer Gruppen, basierend auf dem Prinzip direkter gewaltfreier Aktion. Das Netzwerk besteht u.a. aus Gruppen die formal der War Resisters' International angehören, doch ist es nicht darauf begrenzt. Als Netzwerk strebt es an, auch zwischen gemeinsamen Aktionen einen Informationsaustausch aufrecht zu erhalten, und Entscheidung über die Schwerpunkte der kommenden Monate/Jahre gemeinsam zu treffen.

Die weiten unbewohnten Gebiete Nordschwedens werden in zunehmendem Maße für Kriegsvorbereitungen und militärische Trainings genutzt: Das Nordeuropäische Luftfahrt-Testgelände (NEAT; North European Aerospace Testrange) umfasst ein Sperrgebiet von 360 auf 100 Kilometern im Luftraum sowie von 1650 Quadratkilometern auf dem Boden (wobei letzteres auf 3000 Quadratkilometer ausgedehnt werden kann) und stellt somit den größten Truppenübungsplatz auf dem europäischen Festland dar.

Reflexionen zu strategischen Fragen für die antimilitaristische Bewegung

In
den meisten NATO-Staaten ist die öffentliche Meinung entweder
gespalten zum, oder aber für einen Abzug der NATO-Truppen aus
Afghanistan. Nur in sehr wenigen Ländern hat die NATO Unterstützung
für ihren Krieg (siehe Abbildung 1). Doch das führt weder zu
einer massiven Mobilisierung gegen den Krieg in Afghanistan, noch –
bisher – färbt es auf die Organisation ab, die diesen Krieg führt
– die NATO (siehe Abbildung 2).

Gegengipfel

Ort: noch zu entscheiden

19/11/2010 - Freitag

11.00-11.15: Willkommen
Vitor Lima (PAGAN) zugesagt
Reiner Braun (ICC) zugesagt
11.15-13.00: Vorträge
1. Der Krieg der NATO in Afghanistan (Malalai Joya, Afghanistan) (TBC)
2. Die neue NATO Strategie und die globale Krise (Vitor Lima, PAGAN, Portugal) zugesagt
3. Atomwaffen in der neuen NATO-Strategie (Joseph Gerson, AFSC, USA) zugesagt
4. NATO und Lateinamerika (Eduardo Melero, UAM, Spanien) zugesagt
5. Rakenabwehrsystem in Osteuropa / Russland (Jana Glivicka, No Bases, Tschechische Republik) zugesagt

Aktionskonferenz, Lissabon, 16./17. Oktober 2010

Die Aktionskonferenz Nein zu Krieg - Nein zur NATO wird in die Konferenz der portugiesischen Organisation “CULTURA” eingebunden sein. Die CULTRA-Konferenz wird im ISCTE (Instituto Superior de Ciên­cias do Trabalho e da Em­presa) der Universität von Lissabon stattfinden. Die Aktionskonferenz findet statt in der Associação Caboverdeana, Rua Duque de Palmela, nº2, 8º andar.

Das folgende Programm ist ein kombiniertes Programm beider Veranstaltungen.

Im April 2009, als Teil der Mobilisierung gegen den NATO-Gipfel in Straßburg, organisierte Nein-zur-NATO eine zweitägige Konferenz, in deren Zusammenhang etwa vierzig Frauen aus NATO-Mitgliedsstaaten den Workshop „Gegen die NATO zu arbeiten ist eine feministische Angelegenheit“ veranstalteten. Einige von uns haben beschlossen, via Email gemeinsam weiterzuarbeiten um so den kommenden NATO-Gipfel im November in Lissabon, Portugal, auch mit Protestaktionen von Frauen versehen zu können.

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