Berichte aus der WRI

Activists protesting at a military site in Mannheim, Germany, on the Bundeswehr Day
Issue number
56

Die Organisatoren der Konferenz "Eritrea and the Ongoing Refugee Crisis" haben ein neues Büchlein veröffentlicht: "Eritrea: ein Land unter dem Einfluss einer Diktatur". Die Veröffentlichung basiert größtenteils auf den Präsentationen der Konferenz, die im Oktober letzten Jahres in Brüssel stattfand.

Am Donnerstag, den 28. Juni 2018 hat das südkoreanische Verfassungsgericht mit einer Grundsatzentscheidung die Regierung aufgefordert, einen Zivildienst als Alternative für Kriegsdienstverweigerer einzuführen.

Aktivisten in Deutschland und dem Vereinigten Königreich organisierten Aktionen während der öffentlichen Tage des Militärs in ihren Ländern. In vielen westlichen Ländern rekrutiert das Militär auf Freiwilligenbasis. Dafür müssen diese Militärs mehr denn je Aufmerksamkeit auf ihre “Public Relations” legen, damit sie so viel junge Leute wie möglich erreichen und vom Eintritt in die Armee überzeugen können. “National-Tage” oder ähnliche öffentliche Tage in Verbindung mit dem Militär sind ein effektiver Bestandteil dieser Strategie. Letzten Monat fanden zwei solcher Tage in zwei europäischen Ländern statt: in Deutschland und im Vereinigten Königreich.

In Belgien unternahmen WRI-Mitglieder mehrere direkte Aktionen gegen den NATO-Gipfel, der im NATO-Hauptquartier am 11. und 12. Juli stattfand.  Agir Pour la Paix , Vredesactie , und Gruppen aus Spanien griffen mit einen blutigen Die-In die Hauptverwaltungen von Waffenfirmen an, mit gemeinsamen Märschen, bei denen sie Modellgeschosse trugen und durch das Hängen von Spruchbändern von Brücken.

Ein neuer Bericht mit dem Titel A Lab and Showroom (Ein Labor und ein Ausstellungsraum) zeigt, wie die vom israelischen Militär gegen palästinensische Demonstranten angewandte extreme Gewalt die Entwicklung und den Verkauf militärischer Ausrüstungen durch israelische Waffenhersteller unterstützt.