Berichte aus der WRI

Conscientious objectors in South Korea gather with banners and signs on CO Day in 2017.
Issue number
52
Unterstützt koreanische KdVer am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung!

Jedes Jahr am 15. Mai begehen wir den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung. In diesem Jahr konzentrieren wir uns auf Südkorea, das Land, das mehr Kriegsdienstverweigerer inhaftiert als der Rest der Welt zusammen. Aber es gibt gute Nachrichten. Gegenwärtig gibt es in Südkorea keinen Ersatzdienst. Wenn man also nicht zur Armee gehen will, geht man ins Gefängnis. Aber der derzeitige Präsident versprach, dies in seinem Wahlprogramm zu ändern, und die Nationale Menschenrechtskommission von Korea hat wiederholt dafür gestimmt, der südkoreanischen Regierung zu empfehlen, ein Ersatzdienstsystem einzurichten. Deshalb werden wir am 15. Mai die südkoreanische Regierung bitten, den nächsten Schritt zu tun, endlich die Rechte von Kriegsdienstverweigerern anzuerkennen und sie nicht mehr ins Gefängnis zu schicken.

Aktuelle Informationen hier.

Noviolencia2018

A large group of people sit in a large circle during the Noviolencia2018 congress

Am Samstag, den 24. März, hielt der Mitarbeiter der WRI, Andrew Metheven, einen Vortrag auf der Noviolencia2018, einer Konferenz für spanische Aktivisten in Madrid.

Serpaj, die eng mit der WRI und über RAMALC - dem antimilitaristischen Netzwerk in Lateinamerika und der Karibik - zusammengearbeitet haben, haben die Gründung des Nationalen Rates der Kriegsdienstverweigerung (CONOC) in Paraguay abgelehnt Sie erkennen deren Autorität nicht an.

Entwickelst Du in Deiner Region eine friedenspädagogische Initiative? Hast Du untersucht, wie junge Menschen in Deinem Land in Bezug auf ihre Klasse, ihr Geschlecht oder ihren ethnischen Status von Krieg lernen? Bist Du ein Mitglied einer Veteranengruppe für den Frieden, die mitteilen möchte, auf welche Art Du ursprünglich vom Armeeleben angezogen wurdest?