WRI Hintergrundpapiere und Erklärungen

Jüngste Erklärungen der WRI

Group by date: 2015

22 Jun 2015

Die Internationale der Kriegsgegner_innen (WRI) sorgt sich um die Sicherheit ihrer Mitglieder und gleichgesinnter Menschenrechtsverteidiger in Venezuela.

Am 13. Mai veröffentlichte der Präsident der Nationalversammlung, Diosdado Cabello, die Reiseplanungen der WRI-Mitglieder Rafael Uzcátegui vom venezuelanischen „Programa Venezolano de Educación-Acción en Derechos Humanos“ (Program zur Bildung und Aktion für Menschenrechte - PROVEA) und Carlos Correa von „Espacio Público“ (Öffentlicher Raum). Diese Informationen wurden in Diosdado Cabellos wöchentlicher Fernsehsendung „Con el Mazo Dando“ öffentlich gemacht. In dieser Sendung wird regelmässig die Arbeit von Menschenrechtsaktivist_innenin Frage gestellt und Informationen über ihre Aufenthaltsorte verbreitet. Nicholas Maduro, Präsident von Venezuela, hat regierungskritische NGOs als „Banditen“ bezeichnet und dazu aufgerufen, eine Filmdokumentation zu produzieren, deren Ausstrahlung die „Wahrheit“ über die Arbeit der Menschenrechtsorganisationen „enthüllen“ soll.

13 Apr 2015

Mark Nabil SanadMark Nabil Sanad

Internationale Erklärung

Wir, Friedens- und Menschenrechtsorganisationen, erklären hiermit unsere Unterstützung und Solidarität mit der Bewegung Nein zum Kriegsdienstzwang und dem ägyptischen Kriegsdienstverweigerer Mark Nabil Sanad. Wir verurteilen das Schweigen der ägyptischen Behörden zum Leiden der Kriegsdienstverweigerer. Wir rufen die ägyptischen Behörden auf, Marks Bürgerrechte wiederherzustellen und das Recht auf Befreiung vom Militärdienst aufgrund seiner Überzeugungen als Kriegsdienstverweigerer anzuerkennen.

Group by date: 2014

25 Okt 2014

Vom Augenblick unserer Geburt an sind wir als Kinder und junge Menschen in aller Welt dem Militär und den militärischen Werten um uns herum ausgesetzt. Man lehrt uns, dass bewaffnete Macht und Gewalt Probleme lösen können.

Kinder in Mexiko City nehmen an einer Militärparade teil. Foto: Igor SekeKinder in Mexiko City nehmen an einer Militärparade teil. Foto: Igor Seke

Wir nennen das die Militarisierung der Jugend.

In einigen Ländern ist diese Militarisierung sichtbar und offenkundig: Junge Menschen (hauptsächlich, aber nicht ausschließlich junge Männer) werden gezwungen, sich mustern zu lassen und zur Armee zu gehen. Das geht bis zur Zwangsrekrutierung oder der Rekrutierung von Kindern.

10 Okt 2014

World Leaders Take Action Now

Save precious lives, give peace a chance!

 

October 2014

We are a Pan-African Network of Peacemakers from over 30 countries across the African continent and represent more than 20 organisations. Our 20-member Steering Committee has representatives from West, East, Central Africa, southern Africa and the islands. Some of our members are also from the Middle East, Asia, Europe, and the Americas, with strong African connections. We work at the grassroots level, training in Nonviolence and mobilising communities for Peacebuilding.

21 Jul 2014

Erklärung der War Resisters‘ International (WRI)

Der Krieg kehrte zurück auf europäischen Boden und es sieht so aus, dass die Europäer nicht fähig oder willens sind, selbst die Lektionen anzuwenden, die sie in anderen Teilen der Welt lehren. Die Europäische Union, Träger des Friedensnobelpreises, brachte die Ukraine in eine unmögliche Position, als sie das Land aufforderte sich zwischen einem politischen Pakt mit der Europäischen Union oder einer engeren wirtschaftlichen Beziehung zu Russland zu entscheiden. Die allgemeine Bevölkerung in der Ukraine hat mit das niedrigste Einkommen auf dem Kontinent und sieht sich mit einem der höchsten Niveaus bei der politischen und ökonomischen Korruption konfrontiert, die Hoffnungslosigkeit unter ihnen verbreitet – folglich sah das Angebot der Europäischen Union für viele wie eine goldene Möglichkeit für einen ersten Schritt aus, um sich aus dem Sumpf zu ziehen.

Die Gewalt auf beiden Seiten in einer späteren Phase des Maidan-Protestes schuf einen Präzedenzfall und diente als Rechtfertigung dafür, in anderen Teilen der Ukraine, in denen viele Menschen mit dem neuen politischen Kurs des Landes nicht einverstanden sind, Gewalt anzuwenden. Auch die Präsenz von Neo-Nazis in der neuen offiziellen Politik der Ukraine und die Bildung von mit diesen verbundenen paramilitärischen Einheiten, ermutigte andere UkrainerInnen – in Gebieten, in denen sich viele von ihnen mehr zu Russland hingezogen und sich mit dem Land verbunden fühlen, als mit der EU – über einen bewaffneten Kampf nachzudenken, als eine gerechtfertigte Möglichkeit, mit dem Konflikt umzugehen.

15 Jul 2014

War Resisters International, a ninety-three year old antiwar/pacifist organization, after having gathered from over 60 countries at its Quadrennial conference in Cape Town, South Africa, expresses its deep sorrow over the self-immolation on 29 June of the Japanese man, and its deeper sorrow over the cause of that drastic action.

In the wake of the terrible suffering in Hiroshima and Nagasaki as victims of the world's first, and to date only, use of nuclear weapons in war, the Japanese adopted as Article 9 of their Constitution a prohibition against maintaining army for deployment outside the country's borders.

It seems to us terrible and tragic that, knowing what it collectively knows, Japan is now facing the repudiation of Article 9's prohibition on overseas war, and we entreat the nation and its legislators to reject this move, and maintain Article 9 as a beacon of nonviolence and non-aggression for the rest of the world.

10 July, 2014

On Behalf of the WRI assembly

14 Jul 2014

Demonstration on Gaza in Cape TownDemonstration on Gaza in Cape Town

The Assembly of the War Resisters’ International, gathered in the City Hall of Cape Town, South Africa, strongly condemns the ongoing assault by the Israeli military on Palestinians in Gaza and the West Bank. War Resisters’ International considers all war a crime against humanity, and we therefore call for the immediate end of hostilities, and in particular the repeated aggression by the State of Israel against Palestinians.

As opponents of war, we also oppose the causes of war, and stand in solidarity with oppressed people all over the world. We therefore call for the end of the occupation of Palestine and—especially gathered at the building from which Nelson Mandela made his first speech after release from prison—we call for the end of all forms of Apartheid everywhere.

01 Jul 2014

 War Resisters' International

Report of the Office and Executive Committee to the International Assembly (Conference) on Activities in the years 2010–2014

1. Introduction

In this report, we present the work that War Resisters' International has been involved in since the international conference in January 2010 in India, and the challenges WRI faces. It describes the staffed programmes, the work in the regions and the work of the WRI bodies – executive and council. Last but not least, it deals with WRI’s finances – an issue of continued concern and worry.

11 Apr 2014

Declaración de la Red Latinoamericana Antimilitarista por el día mundial de acción contra el gasto militar

La Red Latinoamericana Antimilitarista, red definida como una coordinación que promueve a través de diversas acciones el antimilitarismo en la sociedad, cuestionando la estructura militar y las prácticas de dominación en la región; hace un llamamiento a celebrar el día mundial contra el gasto militar diciendo: No queremos más armas para Latinoamérica.

Group by date: 2013

18 Nov 2013

Erklärung der War Resisters' International

Die Situation in Ägypten macht international keine Schlagzeilen mehr, aber die Konflikte gehen weiter. Die War Resisters’ International (WRI) spricht ihre Sorge und Traurigkeit über die heutige Situation in Ägypten aus. Wir fürchten, dass das weit verbreitete Einverständnis zum oft wiederholten Slogan „Die Armee und das Volk sind eins” nur zu einer Steigerung von Militarismus, Gewalt und schließlich Unterdrückung und Ungerechtigkeit führt. Wir schließen uns vielen Menschenrechts- und Friedensaktivisten in der ganzen Welt an, indem wir die jüngsten Massaker größtenteils unbewaffneter Menschen scharf verurteilen. Diese Art von Staatsgewalt erfolgt oft nach der Militarisierung der Politik, weil die Armee die Kontrolle in den Regierungsämtern übernimmt und versucht, die Zivilgesellschaft abzubauen.