Kampagnen: Globale Initiative gegen Kriegsprofiteure

Dies ist die Indexseite der Globalen Initiative gegen Kriegsprofiteure. Für AntimilitaristInnen ist am Krieg zu verdienen nicht nur deshalb falsch, weil es sich um Profit handelt, meistens für private Unternehmen, sondern auch weil es sich dabei auch um eine der Ursachen von Krieg handelt. Diese Seite ist ein Index einiger Online-Ressourcen zur Kampagne, und nicht eine umfangreiche Beschreibung der Kampagne.

Eine Projektübersicht findet sich hier

E-Newsletter

War Profiteers' News bietet Informationen zu neuen Entwicklungen im Waffenhandel; die zunehmende Rolle von Privatunternehmen beim Outsourcing von Seiten des Militärs, sowie zu privaten Finanzinstitutionen, insoweit als sie vom Waffenhandel profitieren. Der E-Newsletter erscheint auf English und Spanisch und ist in drei Formaten erhältlich: email, RSS feed, und statische Web-versionen.


WRI-Erklärungen

11 Apr 2014
Englisch

Declaración de la Red Latinoamericana Antimilitarista por el día mundial de acción contra el gasto militar

La Red Latinoamericana Antimilitarista, red definida como una coordinación que promueve a través de diversas acciones el antimilitarismo en la sociedad, cuestionando la estructura militar y las prácticas de dominación en la región; hace un llamamiento a celebrar el día mundial contra el gasto militar diciendo: No queremos más armas para Latinoamérica.

15 Apr 2013
Englisch

WRI statement on the Global Day of Action on Military Spending

On 15 April there were more than 120 actions worldwide as part of the Global Day of Action on Military Spending, an initiative coordinated by the International Peace Bureau (IPB). The day of action coincided with the annual release of SIPRI's figures on military spending. According to SIPRI, in the last year there was a slight decrease (0.5%) of the world military expenditure. However, China - the second largest spender in 2012 - increased its expenditure by 7.8 per cent ($11.5 billion). Russia - the third largest spender - increased its expenditure by 16 per cent ($12.3 billion). Annual world military spending continues at around $1.5 trillion dollars.

09 Apr 2013
Spanisch

Declaración regional por el Día Mundial de Acción Contra el Gasto Militar

El 15 de abril se celebrará el Día Mundial Contra el Gasto Militar, iniciativa coordinada por la Oficina Internacional de la Paz (IPB por sus siglas en inglés). Las organizaciones por la paz en Latinoamérica, provenientes de distintas y diversas historias y culturas, con una larga trayectoria de apuesta por la resolución noviolenta de los conflictos, nos sumamos a este día y decimos No más armas para Latinoamérica.

Ressourcen

11 Mär 2010
Englisch

A. deployments

To research deployments you need:

  • information on military units getting deployed
  • information on the structure of the military, in order to make a good interpretation of the information
  • information on how troops deploy and their logistics

1. A good starting point is the website of the ministry of defense and of the military

http://www.nato.int/cps/en/natolive/nato_countries.htm - an overview of links to the MoD of the NATO countries

On these website you often find:

Artikel

08 Feb 2016
Englisch

In 2012, Megan Rice was part of a group that entered the Oakridge National Laborotory in the United States, where nuclear weapons are developed and weapons-grade uranium is stored. The group - called 'Transform Now Plowshares' - hammered on the storage building, dawbed the walls of the storage building with blood and slogans, and hung banners. All three were arrested, and spent two years in prison. A detailed written overview of the action can be found here.

12 Jan 2016
Deutsch

Am Ende des internationalen “Stopping the War Business”-Seminars, teilen drei Teilnehmer mit uns ihre Ansichten. Lesen Sie sie im Folgenden.

Tuuli Vuori

Tuuli taking action against the ADEX arms fairTuuli taking action against the ADEX arms fair

Es ist gut, in Südkorea zu sein. Ich komme aus einem Land, das immer noch die Wehrpflicht unterhält, und ich habe die Hälfte meines Lebens der Arbeit mit Fragen zur Kriegsdienstverweigerung im Zusammenhang gewidmet. Das ist ein Grund, warum es sich so besonders anfühlt in Seoul zu sein, denn ich habe so viel über die Kampagnen gehört, die unsere südkoreanischen Freunde hier durchführen. 

Auf jeden Fall wusste ich nicht besonders viel über Kriegsgeschäfte, und so habe ich viel in diesem Seminar gelernt. Vielen Dank für die wirklich interessante Referenten und Workshops!

In diesem Seminar diskutierten wir über die Konsequenzen der Geschäftemacherei mit dem Krieg für den einzelnen Menschen. Wir sprachen auch über die großen und dunklen Strukturen der Kriegsprofiteure. Manchmal fühle ich mich dabei sehr klein.

12 Jan 2016
Deutsch

Jasmin Nario-Galace

12 Jan 2016
Deutsch

Wook-sik Cheong

Wie kann man Nordostasien am besten geopolitisch definieren? Geographisch gesehen kann man sagen: Nordostasien umfasst Nordkorea, Südkorea, Japan, das chinesische Festland und einen Teil des russischen Territoriums. Geopolitisch gesehen nimmt dabei der De-facto-Zustand von Taiwan einen strategisch sehr wichtigen Platz ein. Wenn auch geographisch nicht in der Region vertreten, so kann man die Vereinigten Staaten, als ein Land, das den größten Einfluss hat, und das der mächtigste Akteur dort ist, geopolitisch nicht ausschließen.

12 Jan 2016
Deutsch

Von Emily Masters, zuerst erschienen in 'Peace News'

Nach einer viermonatigen Kampagne gelang es der internationalen Aktion „Stop the Shipment“ („Stoppt den Versand“) am 8. Januar, den Versand von über einer Million Tränengasbehälter nach Bahrain zu verhindern.

 

Seit sich der arabische Frühling im Februar 2011 in Bahrain verbreitete, ist die Regierung des Golfstaates mit Tränengas gegen die Demonstrationen für Demokratie vorgegangen.

Die Organisation „Physicians for Human Rights“ (PHR - „Ärzte für Menschenreche“) stellte 2012 in einem Bericht fest, dass „Bahrainische Vollzugsbeamte routinemäßig jedes UN-Prinzip verletzten“ wobei sie in einer „ungewöhnlich unerbittlichen und wahllosen Kampagne (...) toxische chemische Stoffe als Waffen - sogenanntes Tränengas - einsetzen“.

12 Jan 2016
Deutsch

Lexys Rendón

Zwischen den Jahren 2003 und 2013 zeigte Lateinamerika, während man im Rest der Welt eine Welle von Wirtschaftskrisen erlebte, gute Wirtschaftszahlen. Der Kontinent profitierte vom sogenannten “Preisboom von Rohstoffen”, aufgrund der Tatsache, dass in der Geschichte seine hauptsächlichen Ausfuhrprodukte bis zum heutigen Tage energetische Ressourcen waren, wie Öl, Gas, Kohle und andere Mineralien. Im Jahr 2011 zum Beispiel gehörten von den zwanzig wichtigsten Firmen Lateinamerikas dreizehn zu den Bereichen Öl, Gas, Bergbau und Stahlindustrie. Das Geld, das in allen Ländern zusammen verdient wurde, schaffte es, die Armutszahlen in der Region zu verringern. Im Jahr 2012 versicherte die Wirtschaftskomission für Lateinamerika und die Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL), der Kontinent zeige die niedrigste Armutsrate (28 % der Gesamtheit der Bevölkerung) der letzten 30 Jahre.

Jedoch wurden die hohen Wirtschaftseinnahmen nicht nur für Sozialprogramme genutzt, um die Zahlen extremer Armut zu reduzieren. Sie wurden auch dazu verwendet, die Streitkräfte der lateinamerikanischen Länder mit Hilfe einer beträchtlichen Zunahme von Waffenkäufen zu modernisieren. In einer Studie, die das Friedenslaboratorium (Laboratorio de Paz) auf Grundlage der Zahlen des Friedensinstituts von Stockholm (SIPRI) erstellt hat, wurde bekannt, dass Lateinamerika den Kauf von Waffen um 150 % erhöht hatte und von den Jahren 2000 bis 2010 die Summe von 13.624 Mio. Dollar ausgab. Die weltweiten Militärausgaben beliefen sich 2012 auf 1,7 Billionen Dollar oder 2,5 % des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP). In Lateinamerika betrugen die Verteidigungsausgaben etwa 4 % des gesamten BIP, mehr als im weltweiten Mittel.

12 Jan 2016
Deutsch

*Andrew Feinstein

Der globale Handel mit Waffen ist ein Geschäft, bei dem die Profite in Milliarden gezählt werden, und die Kosten in menschlichem Leben. Er ist, so könnte man behaupten, die schädlichste aller Handelsformen und trägt zu etwa 40 Prozent zur Gesamtheit von Korruption bei. Er hat einen massiven Einfluss auf die Art, in der unsere Regierungen vorgehen, weil er sicherstellt, dass Krieg eine Option ist, die der Diplomatie vorgezogen wird und dass wir jedes Jahr Milliarden Dollars für Waffen ausgeben, die wir oft nicht brauchen. Waffenhandel verewigt Konflikte und Unterdrückung, macht den Blutzoll von Konflikten und Repression größer und ruft sie manchmal sogar hervor.

Die weltweiten Militärausgaben beliefen sich 2014 geschätzt auf $ 1,77 Billion Dollar, das sind mehr als $ 250,00 für jeden Erdenbewohner. Das war noch 0,4 % weniger als im vorhergehenden Jahr und beläuft sich auf etwa 2,3 % des Welt-Bruttosozialprodukts.

12 Jan 2016
Deutsch

Jordi Calvo Rufanges

12 Jan 2016
Deutsch

Krieg hat tiefe Wurzeln und hinterlässt bleibende Vermächtnisse. Jahre vor den aufmerksamkeitserregenden Aufnahmen von fallenden Bomben und gepanzert umherfahrenden Fahrzeugen und lange nachdem die Fotografen gepackt haben und nach Hause gefahren sind, wird Gewalt genährt, gepflegt und von ihr profitiert. Im November erlebten wir die schockierenden Anschläge in Paris – am ersten Arbeitstag nach dem der französische Präsident Daesh "den Krieg erklärt" hatte, erfuhren die Aktienkurse einiger der weltweit größten Rüstungsunternehmen ein gesundes Wachstum. Für manche ist Krieg profitabel.

18 Dez 2015
Englisch

Summary

The Stopping the War Business seminar was held in Seoul, Republic of Korea, on 16 and 17 October, 2015. It was co­hosted by World Without War and War Resisters' International. The seminar provided space for learning about effective tactics used to challenge war profiteers around the world, and forged relationships between campaigners that will inform and enable new campaigns from here onwards. Activists from 21 different countries took part, with 70 participants in total (30 internationals, and 40 Koreans).

Quote from the evaluation: 'I came back with a big bag of knowledge and experiences from different regions that I would very much like to spread the information in my country'

After the seminar, a nonviolence training and then action against the ADEX arms fair took place. The seminar and the actions were deliberately linked, in order to support local activists in their struggle against a local example of war profiteering, and to put the learnings and relationships built up during the seminar into action.

Forumbeiträge

13 Mär 2009

BBVA

Protesta y acción contra la Asamblea de Accionistas del BBVA
– Euskalduna, Bilbo, 13-3-2009
BBVAren aurkako Platafoma
www.bbvagh.org

(fotos de calidad desde: http://www.box.net/shared/vvb1qbhi8f)

05 Jan 2009

Martin Smedjeback. Profesor de No Violencia. Suecia

La noche del 16 de octubre desarmé armas destinadas a ser exportadas. Entré en la fábrica de Saab Bofors Dynamics en la ciudad de Eskilstuna (Suecia) y con un martillo corriente golpeé 20 lanzagranadas "Carl Gustav". Lo hice como miembro activo de la red "OFOG". Es probable que por
esta acción mis amigos y yo seamos sentenciados a varios meses de prisión. Pero los crímenes que estamos combatiendo deberían ser castigados mucho más severamente.