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Nachrichten aus WRI

26 Aug 2014
Deutsch

Auf der ganzen Welt gewinnt das Militär durch das Bildungssystem Zugang zu den jungen Leuten.

Das gibt dem Militär eine außergewöhnliche Möglichkeit, die Wahrnehmung von militärischer Gewalt jeder Generation zu formen und den Grundstein für zukünftige Rekrutierung zu legen.

25. – 31. Oktober: Die erste internationale Aktionswoche für militärfreie Bildung und Forschung: eine konzertierte Aktion von Antimilitaristen aus der ganzen Welt, um das Bewußtsein zu wecken und die Rolle des Militärs in der Bildung anzugehen, und Alternativen bekanntzumachen.

19 Aug 2014
Deutsch

In den letzten 14 Tagen hat es wachsende Proteste gegen die Unternehmen gegeben, die das israelische Militär bewaffnen, besonders die Firma Elbit Systems. „Das ist Teil der wachsenden Kampagne direkter Aktion gegen Firmen, die ihre Profite aus der Herstellung von Maschinen des Todes machen“, sagte die Melbourner Palästina-Aktionsgruppe, die ihre Fabrik in Melbourne besetzte. In England hat die Londoner Palästina-Aktionsgruppe Elbits Fabrik in Birmingham besetzt. Die WRI hat das Statement des European Network Against Arms Trade unterzeichnet, in dem die EU aufgerufen wird, ihre militärische Unterstützung für Israel zu beenden. Schaut Euch Sahar Vardis Aritkel über Widerstand gegen Militarismus in Israel hier an und lest WRIs Statement zum Angriff auf Gaza.

Mehr Informationen (auf Englisch)

21 Jul 2014
Deutsch

Erklärung der War Resisters‘ International (WRI)

Der Krieg kehrte zurück auf europäischen Boden und es sieht so aus, dass die Europäer nicht fähig oder willens sind, selbst die Lektionen anzuwenden, die sie in anderen Teilen der Welt lehren. Die Europäische Union, Träger des Friedensnobelpreises, brachte die Ukraine in eine unmögliche Position, als sie das Land aufforderte sich zwischen einem politischen Pakt mit der Europäischen Union oder einer engeren wirtschaftlichen Beziehung zu Russland zu entscheiden. Die allgemeine Bevölkerung in der Ukraine hat mit das niedrigste Einkommen auf dem Kontinent und sieht sich mit einem der höchsten Niveaus bei der politischen und ökonomischen Korruption konfrontiert, die Hoffnungslosigkeit unter ihnen verbreitet – folglich sah das Angebot der Europäischen Union für viele wie eine goldene Möglichkeit für einen ersten Schritt aus, um sich aus dem Sumpf zu ziehen.

Die Gewalt auf beiden Seiten in einer späteren Phase des Maidan-Protestes schuf einen Präzedenzfall und diente als Rechtfertigung dafür, in anderen Teilen der Ukraine, in denen viele Menschen mit dem neuen politischen Kurs des Landes nicht einverstanden sind, Gewalt anzuwenden. Auch die Präsenz von Neo-Nazis in der neuen offiziellen Politik der Ukraine und die Bildung von mit diesen verbundenen paramilitärischen Einheiten, ermutigte andere UkrainerInnen – in Gebieten, in denen sich viele von ihnen mehr zu Russland hingezogen und sich mit dem Land verbunden fühlen, als mit der EU – über einen bewaffneten Kampf nachzudenken, als eine gerechtfertigte Möglichkeit, mit dem Konflikt umzugehen.

21 Mai 2014
Deutsch

Liebe Freunde,Nozizwe Madlala-RoutledgeNozizwe Madlala-Routledge

die Kraft der Menschen in Südafrika – gewaltfreie direkte Aktionen in großer Zahl – trug zum Ende der Geißel Apartheid und des grausamen politisch genehmigten Rassismus bei.

Heute, 20 Jahre nach unseren ersten demokratischen Wahlen, sieht sich Südafrika immer noch vielen Problemen gegenüber, einschließlich Gewalt auf der Straße, Kleinwaffen, Fremdenfeindlichkeit, wirtschaftliche Ungerechtigkeit, und die Opposition gegen diese Misstände wächst, wobei die zivile Gesellschaft wieder kreative, unbewaffnete Methoden nutzt. Auf dem ganzen Kontinent sehen wir zunehmenden Militarismus, der zu oft durch mächtige Poliker unterstützt wird, und die diesjährigen Wahlen in Südafrika lassen vermuten, dass Menschen den üblichen Vorgang leid sind.

In diesem Zusammenhang begrüßen wir War Resisters' International in Cape Town zur allerersten Internationalen Konferenz der WRI in Afrika. Wir möchten helfen, dies möglich zu machen.

20 Mär 2014
Deutsch

Der 20. Februar war der 25. Jahrestag der ersten Vorstellung von Verweigerern des militärischen Zwangsdienstes im spanischen Staat. Tausende folgten, auf Kasernenhöfen, vor Gericht und sogar im Gefängnis. Weder zivilie noch militärische Gerichte, Untauglichkeitserklärungen oder Gefängnis konnten die Bewegung stoppen. Im Gegenteil: durch die Übernahme der Folgen ihres Ungehorsams schalteten sie einen Lautsprecher für ihre Forderungen ein. Die WRI hat die Bewegung von den ersten Erklärungen der Verweigerung an unterstützt und arbeitet weiterhin eng mit der antimilitaristischen Alternative MOC zusammen. Wir feiern 25 Jahre Ungehorsam!

10 Mär 2014
Deutsch

Der türkisch-zypriotische Kriegsdienstverweigerer Murat Kanatlı wurde zu zehn Tagen Gefängnis verurteilt für seine Weigerung, am 25. Februar 2014 an den jährlichen militärischen Pflichtübungen im Norden Zyperns teilzunehmen.