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Nachrichten aus WRI

20 Mär 2014
Deutsch

Der 20. Februar war der 25. Jahrestag der ersten Vorstellung von Verweigerern des militärischen Zwangsdienstes im spanischen Staat. Tausende folgten, auf Kasernenhöfen, vor Gericht und sogar im Gefängnis. Weder zivilie noch militärische Gerichte, Untauglichkeitserklärungen oder Gefängnis konnten die Bewegung stoppen. Im Gegenteil: durch die Übernahme der Folgen ihres Ungehorsams schalteten sie einen Lautsprecher für ihre Forderungen ein. Die WRI hat die Bewegung von den ersten Erklärungen der Verweigerung an unterstützt und arbeitet weiterhin eng mit der antimilitaristischen Alternative MOC zusammen. Wir feiern 25 Jahre Ungehorsam!

10 Mär 2014
Deutsch

Der türkisch-zypriotische Kriegsdienstverweigerer Murat Kanatlı wurde zu zehn Tagen Gefängnis verurteilt für seine Weigerung, am 25. Februar 2014 an den jährlichen militärischen Pflichtübungen im Norden Zyperns teilzunehmen.

05 Mär 2014
Deutsch

Minden, 5. März 2014

Mit großer Besorgnis beobachten wir die Entwicklungen in der Ukraine und die Art und Weise, wie derzeit von bestimmten Medien und PolitikerInnen ein Revival des Ost-West-Konflikts geschürt wird.Wieder einmal wird die Welt in „gut“ und „böse“ geteilt, wobei als die „Guten“ die aufständischen UkrainerInnen ausgemacht werden, die für Demokratie und die Assoziierung an die Europäische Union auf die Straße gegangen sind. Und die „Bösen“ sind einmal wieder „die Russen“, die diesen Prozess mit Gewalt zu stoppen suchen und drohen, militärisch in der Ukraine zu intervenieren. Beides ist nicht falsch, und doch ist das Bild viel komplexer. In der Tat: Viele der Protestierenden in der Ukraine haben auf dem Maidan demonstriert, weil sie dieKorruption und Willkürherrschaft der Regierung Janukowitsch satt hatten. Sie sahen odersehen sich auch nur teilweise von den oppositionellen Parteien repräsentiert – ein starkesElement des Protests der letzten Wochen war das Misstrauen gegen alle Parteien undPolitikerInnen. Aber mit der wachsenden Militanz des Protests – oder besser: der Abdrängungderjenigen, die auf gewaltlose Mittel gesetzt hatten, in die Rolle von UnterstützerInnenschwerbewaffneter Milizen mit Lebensmitteln und Sanitätsdiensten - ging die Stärkung derRolle faschistischer, russenfeindlicher und antisemitischer Gruppen einher. Der gemeinsameNenner, Janukowitsch zu stürzen, wäre vermutlich inzwischen schon zerbrochen, wenn nichtdie Bedrohung durch Russland die Reihen anscheinend weiter zusammenschweißen würde.Jetzt mobilisiert die Ukraine ihre Reservisten und Ex-Ministerpräsidentin Timoschenko drohtRussland mit einem militärischen Eingreifen der NATO. Dass diese Drohung keine Basis in derRealität hat, weiß sie wahrscheinlich auch, aber es spiegelt die aufgeheizte und gewaltbereiteStimmung in der Ukraine gut wieder.

09 Feb 2014
Deutsch




Salvador redet über Gewaltfreiheit:

Salvador, langjähriger Aktivist der Kriegsdienstverweigerer-Gruppe “Quinto Mandamiento” braucht dringende medizinische Hilfe.

29 Jan 2014
Deutsch

Anfang Januar gelang es der Kampagne „#StopTheShipment“, zu erreichen, dass das südkoreanische Beschaffungsamt für Rüstungsgüter zwei Anfragen ablehnte, angesichts der „instabilen politischen Verhältnisse, den Tod von Menschen durch Tränengas und Beschwerden von Menschenrechtsgruppen“ Tränengas nach Bahrain zu exportieren.

29 Jan 2014
Deutsch

Am 19. und 20. Dezember trafen sich die europäischen RegierungschefInnen in Brüssel. Während des Gipfels stand die Stärkung der europäischen Rüstungsindustrie explizit auf der Agenda. Während die EU ansonsten Sparsamkeit predigt, ist sie bereit, die Militärausgaben zu erhöhen. Das Ziel: Die „globale Wettbewerbsfähigkeit“ der europäischen Rüstungsindustrie sicherzustellen.