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Nachrichten aus WRI

23 Dez 2014
Deutsch

From: Syrian Anarchists أناركيون سوريون Facebook pageFrom: Syrian Anarchists أناركيون سوريون Facebook page

Christine Schweitzer

Nach dem NATO-Gipfel in Wales Anfang September brachten die USA eine neue “Koalition der Willigen” zusammen, um Luftschläge gegen den Islamischen Staat (IS) in Irak und Syrien durchzuführen. Fast 60 Staaten folgten dem Aufruf. Einige, wie die USA, Großbritannien, Australien und Frankreich, bombardieren; andere, wie Deutschland, unterstützen die Operationen durch Ausbildung der Peshmerga und durch Waffenlieferungen.

Gerechtfertigt werden beide Maßnahmen einmal wieder mit ‚humanitären‘ Gründen und mit dem „globalen Krieg gegen den Terror“. Dass Hilfsorganisationen, die vor Ort tätig sind, darauf hinwiesen, dass humanitäre Hilfe, nicht ‚humanitäre Waffen‘ das sind, was gebraucht wird, fiel auf taube Ohren. Wieder einmal, wie im Kosovo, sind es die Menschen vor Ort, die das Kämpfen und Sterben übernehmen – die westlichen Staaten riskieren nicht das Leben ihrer eigenen SoldatInnen, sondern bombardieren aus sicherer Entfernung hoch aus der Luft (und wahrscheinlich auch unter Einsatz von Drohnen wie in Afghanistan, Pakistan, Jemen und Somalia). Viele Länder exportieren Waffen an die kurdischen Peschmerga, unter Ignorierung aller Warnungen. Mehr Waffen in eine derartige Situation zu pumpen, wo keinerlei Sicherheit besteht, dass sie nicht in die Hände der Gegenseite fallen oder gegen andere Gegner als diejenigen, die den westlichen Regierungen jetzt vorschweben, gerichtet werden, ist mehr als ein Spiel mit dem Feuer. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Waffen, die der IS nutzt, aus westlicher Militärhilfe an eine irakische Regierung kommen, die eine ähnliche „Koalition der Willigen“ nach dem zerstörerischen Krieg gegen den Irak 2003 einsetzte. Und dass es die Einseitigkeit und das Verhalten dieser Regierung war, die zur Gründung des IS führte.

19 Dez 2014
Deutsch

Die ‚libreta militar‘, die Militärkarte, wird nicht länger mehr erforderlich sein, um in Kolumbien einen Hochschulabschluss zu machen. Das heißt, dass all diejenigen, die ihren Militärdienst nicht abgeleistet haben, jetzt ihre Abschlüsse bekommen werden. Dennoch ist die Karte weiter für viele andere Rechte nötig. Zum Beispiel braucht man immer noch eine Militärkarte, um in vielen Jobs tätig zu werden. Wenn ‚batidas‘, Razzien zum Zweck der zwangsweisen Rekrutierung, stattfinden, sind es jene ohne eine solche Karte, d.h. die nicht beweisen können, dass sie ihren Militärdienst abgeleistet haben, einschließlich Kriegsdienstverweigerer, am gefährdetsten. AntimilitaristInnen in Kolumbien werden ihre Kampagne zur Abschaffung der Militärkarte – und in der Tat des Militärdienstes – fortsetzen. Die Kampagne Libre de Libreta (Freiheit von Militärkarten), die wir in den letzten Monatsstories beschrieben haben, geht weiter!

Mehr (in englischer Sprache)

27 Nov 2014
Deutsch

Jedes Jahr am 1. Dezember begehen die War Resisters’ International und ihre Mitglieder den Tag der Gefangenen für den Frieden, für den wir die Namen und Geschichten der für Friedensaktionen inhaftierten Menschen veröffentlichen. Viele sind Kriegsdienstverweigerer, die im Gefängnis sitzen, weil sie nicht in die Armee eintreten wollten. Andere haben gewaltfreie Aktionen zur Störung der Kriegsvorbereitungen durchgeführt.

26 Nov 2014
Deutsch

Christine Schweitzer

24 Okt 2014
Deutsch

Vom Augenblick unserer Geburt an sind wir als Kinder und junge Menschen in aller Welt dem Militär und den militärischen Werten um uns herum ausgesetzt. Man lehrt uns, dass bewaffnete Macht und Gewalt Probleme lösen können.

Kinder in Mexiko City nehmen an einer Militärparade teil. Foto: Igor SekeKinder in Mexiko City nehmen an einer Militärparade teil. Foto: Igor Seke

Wir nennen das die Militarisierung der Jugend.

In einigen Ländern ist diese Militarisierung sichtbar und offenkundig: Junge Menschen (hauptsächlich, aber nicht ausschließlich junge Männer) werden gezwungen, sich mustern zu lassen und zur Armee zu gehen. Das geht bis zur Zwangsrekrutierung oder der Rekrutierung von Kindern.

15 Okt 2014
Deutsch

Liebe Freundinnen und Freunde,

Vor zehn Jahren traf ich eine der besten Entscheidungen meines Lebens.In Chile las ich eine Anzeige, eine Stelle bei der WRI sei offen für Arbeit in Gewaltfreiheit, und beschloss, mich dafür zu bewerben. Zu meiner Überraschung – und ich denke auch zu der vieler anderer! – wurde ich ausgewählt, der erste Koordinator des Programms für Gewaltfreiheit der WRI zu sein. Heute schreibe ich Ihnen, um Sie zu bitten, bei der Fortsetzung dieser Arbeit zu helfen.

Am Tag, als ich mit meiner Arbeit anfing, sagte man mir: „OK, hier ist dein Schreibtisch. Jetzt musst du ein Handbuch über Gewalfreie Aktion herausbringen und eine weltweite Kampagne gegen Kriegsprofite in Gang setzen“ – alles in der Tat sehr einfach.

 

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