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Nachrichten aus WRI

29 Mai 2017
Deutsch

Das Antimilitaristische Netzwerk Lateinamerika und Karibik (Red Antimilitarista de América Latina y el Caribe, RAMALC) hat ein Statement publiziert, das Solidarität mit Antimilitarist*innen, Kriegsdienstverweiger*innen und Pazifist*innen ausdrückt. (Eine englische Version wird demnächst verfügbar sein.) Das Statement unterstützt die Menschenrechtsverteidiger*innen, die wegen ihrer Arbeit verfolgt werden. Das Statement wurde vom Vorstand der WRI mit unterzeichnet.

Mehr Informationen (in spanischer Sprache) hier.

25 Apr 2017
Deutsch

Mitglieder der internationalen Delegation zu Serdar Kuni's Strafverfahren in Sirnak/TürkeiMitglieder der internationalen Delegation zu Serdar Kuni's Strafverfahren in Sirnak/TürkeiAm 24. April 2017 war die War Resisters’ International Teil einer Gruppe internationaler Organisationen die den zweiten Verhandlungstag im Strafverfahren gegen Serdar Küni, Arzt und langjähriger Menschenrechtsaktivist aus der Türkei inhaftiert seit Oktober 2016, beobachtete. Unten findet sich die Erklärung der internationalen Delegation, an der sich Andreas Speck im Namen der War Resisters‘ International beteiligte, in der sie ihre Bedenken zum gestrigen Verhandlungstag erläutern.

05 Apr 2017
Deutsch

Diego Blanco has been illegally recruited into the Colombian militaryDiego Blanco has been illegally recruited into the Colombian militaryDVer Diego Fernando Blanco López aus Kolumbien wurde illegaler Weise von dem kolumbianischen Militär einberufen, obwohl er als Student das Recht hätte, seinen Wehrdienst zu verschieben. Er wird im Moment gezwungen, in der „Grupo de Caballeria Mecanicado No 4 Juan de Corral“ der Armee in Rionegro, Antioquia, zu dienen. Seit seiner Kriegsdienstverweigerung am 20. März 2017 ist Diego Blanco der Aggression und Schikanen durch seine Vorgesetzten ausgesetzt. Als er sich Anfang letzter Woche weigerte, eine Waffe anzufassen, wurde er von dem Ersten Sergeanten Oscar Camacho Cartagena angegriffen und mit einem Kriegsgerichtsverfahren für Ungehorsam und Insubordination bedroht.

Unterstützt Diego Blanco mit Euren Protestmails an die Behörden. An diese Adresse hier können die Emails gesandt werden.

27 Feb 2017
Deutsch

Ein Mitglied der WRI in den USA, dieWar Resisters League, erklärt ihre Solidarität „mit allen Migrant*innen in den USA, besonders den vielen, die sich neuer Bedrohung durch Massendeportationen unter der neuen Trump Administration gegenübersehen“. Die WRL hat es sich zur Aufgabe gemacht, Militarisierung der Polizei und Rassismus zu kritisieren. Ihre Kampagne #NoSWATzone wird getragen von einer Vision von „Schutzstädten“ (Sanctuary Cities) und Schutzräumen vor den Razzien der Bundespolizei, die Trump angekündigt hat.

Hier geht es zu ihrem Statement und Infomaterialien (auf Englisch).

27 Feb 2017
Deutsch

Frühere Aktionen gegen DSEIFrühere Aktionen gegen DSEIDas diesjährige Ratstreffen der WRI wird im September in London stattfinden, gleichzeitig mit der DSEI (Defence & Security Equipment International), der größten Waffenmesse der Welt. Wir werden vor und nach dem Ratstreffen an Aktionen teilnehmen, um die Messe zu stören. Hier ist der Zeitplan:

  • Freitag, 8. September: Ankunft und Vorbereitung
  • Samstag, 9. September: Beteiligung an dem großen Aktionstag zusammen mit der Campaign Against Arms Trade
  • Sonntag, 10. September: Eine öffentliche Veranstaltung über internationalen Militarismus und den Rüstungshandel
  • Montag, 11.September – Dienstag 12. September: Ratstreffen.
17 Jan 2017
Deutsch

Memorials to Bhumibol Adulyadej seen in train stations and public spacesMemorials to Bhumibol Adulyadej seen in train stations and public spacesAls ich im November Bangkok erreichte, trauerten viele um den König Bhumibol Adulyadej, der nach sieben Jahrzehnten Regentschaft am 13. Oktober 2016 gestorben ist. Ich reiste gemeinsam mit Jungmin Choi und Yongsuk Lee nach Thailand. Beide sind bei der südkoreanischen Organisation World Without War aktiv.

Die Trauer war ganz offensichtlich: sie spiegelte sich wider in den Häusern der Menschen, auf öffentlichen Plätzen und in der allgemeinen Stimmung in Ortschaften und Städten. Feierlichkeiten wurden abgesagt oder verkürzt, die meisten Menschen trugen schwarz oder zumindest schwarze Bänder noch nach mehr als einen Monat nach dem Tod und es gab Gedenk- und Erinnerungsvideos auf Busstationen, in Tempeln und in der Metro.

Zusätzlich zu diesem Respekt dem Monarchen gegenüber gibt es eine erzwungene Tradition. Thailands strenge Gesetze bei Majestätsbeleidigung (lèse-majesté) untersagen jede Kritik der königlichen Familie und wurden als Waffen gegen Aktivisten eingesetzt. Widerspruch ist ein soziales Tabu und nicht nur nach Artikel 112 des Strafgesetzbuches gesetzeswidrig. Obwohl sich die lèse-majesté-Gesetze nur auf den König, die Königin, die königlichen Erben (derzeit Rama X.) und die Regenten beziehen, wurden sie deutlich weitgehender angewandt, sogar gegen Personen, die den Lieblingshund des Königs, einen Copper namens Thong Daeng, verspotteten oder den Pudel Foo Foo des Kronprinzen. Der Hund war übrigens zum Luftwaffenmarschall befördert worden und hatte eine entsprechende Uniform erhalten. Viele wurden wegen unverfänglichen Facebook-Kommentaren oder Links verhaftet, die sie auf ihren Seiten gesetzt hatten.

Seit dem letzten Putsch 2014 ist eine Militärregierung an der Macht. Sie stellt sich als Bewahrer und Verfechter der Monarchie dar. Es war also eine höchst interessante Zeit, um, für mich zum ersten Mal, Thailand zu besuchen.