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Nachrichten aus WRI

24 Jun 2016
Deutsch

Erzähl uns doch von eurer Arbeit – was ist WoMin, wann habt ihr euch gegründet und wer ist in eurem Netzwerk aktiv? Was sind die kritischen Themen, mit denen ihr euch beschäftigt?

Samantha: WoMin startete im Oktober 2013. Wir arbeiten mit ungefähr 50 verbündeten Organisationen in vierzehn Ländern in Süd-, Ost- und Westafrika zusammen. Die meisten Partnerorganisationen arbeiten zu Fragen von Landrechten, Naturressourcen, extraktiven Industrien, Umwelt- und Klimagerechtigkeit und Frauenrechten. Unsere Arbeit mit den Frauenrechtsorganisationen ist im Allgemeinen oft von Schwierigkeiten gezeichnet, da viele eher „klassische“ Geschlechterthemen wie Gewalt gegen Frauen, die (Aus-)bildung von Frauen und Mädchen und Gesundheitsfragen arbeiten. Nur eine kleine Zahl an Organisationen arbeitet im Bereich „Umwelt, Landrechte und anderer ökonomischer Gerechtigkeitsfragen“.

WoMin Southern African women and coal exchange. Photo: Heidi AugestadWoMin Southern African women and coal exchange. Photo: Heidi Augestad

09 Jun 2016
Deutsch

Nick Buxton

Für alle, die mit Militarismus zu tun haben, brachten die Nachrichten über die Terrorangriffe in Brüssel ein bekanntes Gefühl der Furcht mit sich. Wir leiden, wenn wir wieder einmal Geschichten vom Verlust von Leben hören, und wir haben eine düstere Vorahnung aus dem Wissen, dass die Bomben in betroffenen Gemeinschaften hier und anderswo voraussagbar neue Runden von Gewalt und Schrecken anheizen werden. Sie schaffen die binäre Welt, die Neokonservative und Terroristen suchen: Ein Feld von permanentem Krieg, in dem unsere ganze Aufmerksamkeit und all unsere Ressourcen aufgesaugt werden – und in dem die wirklichen Krisen von Armut, Ungleichheit, Arbeitslosigkeit, sozialer Entfremdung und Klimakrise in Vergessenheit geraten.

09 Mai 2016
Deutsch

Internationale Delegation der WRI besuchte Diyarbakır und Cizre

WRI Delegation visiting Co-Mayor Gültan Kışanak in DiyarbakırWRI Delegation visiting Co-Mayor Gültan Kışanak in Diyarbakır

"Europa hat uns vergessen", das ist die bittere Aussage, die in diesen Tagen so oft im Südosten der Türkei zu hören ist. "Wir dachten, Europa stände für Menschenrechte und Frieden. Aber im Gegensatz zum Krieg in der Türkei in den 90er Jahren kümmert sich heute niemand darum, was bei uns geschieht."

05 Apr 2016
Deutsch

Internationale Friedensorganisationen, unter ihnen die War Resisters‘ International, appellieren an die Europäische Union, die Situation in der Türkei nicht aus dem Blick zu verlieren. Der erneute Krieg in der Südost-Türkei findet weitgehend abgeschottet von der Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit statt: Terroranschläge, der Krieg in Syrien und das Geflüchtetenthema dominieren die Agenda. Aber angesichts der Gewalt und der Menschenrechtsverletzungen in der Türkei, vor allem in den vom Krieg zwischen türkischer Regierung und PKK betroffenen Regionen in der Osttürkei, darf die europäische Politik nicht länger wegsehen. Zu diesem Zweck haben wir eine Petition eingerichtet, die sich an die Hohe Repräsentantin für Auswärtige Angelegenheiten, Mrs. Federica Mogherini, richtet. Sie kann hier unterzeichnet werden.

Mehr Informationen (auf Englisch)

14 Mär 2016
Deutsch

Gemeinsame Erklärung

von Kriegsdienstverweigerungsgruppen aus dem östlichen Mittelmeer

Wir sind Kriegsdienstverweigerer aus der östlichen Mittelmeerregion. Unsere Region leidet schon lange unter Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Militarisierung, Besatzung und Kriegen, wie auch unter Armut, Analphabetentum, Hunger und fehlender sozialer Infrastruktur. In dieser schwierigen Zeit, wenn unsere Region noch stärker in ein Kriegschaos zu versinken scheint, erheben wir unsere gemeinsame Stimme für Frieden und gegen die Militarisierung.

Wie lassen nicht zu, dass dieser Kreislauf der Gewalt, der durch unterdrückerische Staaten und aufgrund wirtschaftlicher Interessen ausgelöst wurde, weiter fortbesteht. Wir weigern uns, Teil dessen zu werden. Wir weigern uns, in Feindschaft zu Völkern zu stehen, die einfach eine andere Nationalität oder Religion haben. Wir werden uns nicht in diese Kriege hineinziehen lassen und in Armeen, die Tod und Zerstörung in die Region bringen.

28 Jan 2016
Deutsch

ForscherInnen der Satyagraha Foundation haben in den letzten 18 Monaten im WRI-Archiv in Amsterdam (bei dem International Institute of Social History) gearbeitet. Unter anderem entdeckten sie dabei Schätze wie einen unpublizierten Text von Tolstoi, Materialien über den Widerstand in Frankreich während der Nazi-Besatzung und bislang unveröffentlichte Essays von Gene Sharp. Ihre Arbeit ist jetzt abgeschlossen und kann auf der Website der Stiftung eingesehen werden.